vronithestudent

Von Plänen und Taten
 

Letztes Feedback

Meta





 

Über

Hallo und willkommen auf meinem Blog!

Ich stehe vor dem Abschluss meines Studiums und gleichzeitig vor vielen Fragen bzgl. meiner Zukunft. Mit diesem Blog möchte ich zum einen von meiner aktuellen Situation und meinen Gedanken berichten.

Zum anderen möchte ich einen Versuch wagen, mich zu orientieren und mir meiner Wünsche für die Gegenwart, wie auch für die Zukunft bewusster zu werden. In jedem Fall, propagiere ich, sich immer nach dem Herzen zu richten und damit auch mal gegen den Strom zu schwimmen. Vielleicht kann ich Euch damit inspirieren.

Ich schreibe grundsätzlich nur dann wenn ich etwas zu sagen habe.

Schreibt mir für Fragen, Feedback oder eigene Erfahrungen gerne eine Botschaft oder schreibt's in die Kommentare!

Stay true und LG

Alter: 22
 


Mehr über mich...

Ich glaube...:
an Schicksal, aber auch an mein Bauchgefuehl.

Ich liebe...:
das Leben.

Ich grüße...:
euch alle! Egal wer ihr seid, woher ihr kommt und was Eure Lieblingseissorte ist.



Werbung




Blog

Update und jüngste Entscheidungen

Hallo!

in diesem Eintrag möchte ich "kurz" über das Geschehene der letzten Wochen schreiben und dadurch mal wieder ein kleines Update geben^^

Ich habe den heutigen Tag für dieses Update ausgewählt, da sich soeben entschieden hat, wie es für mich nach dem Studium ab Herbst weitergeht. Ich bin zwar nicht ganz zufrieden mit der Stelle, bei der ich ab Oktober für 6 Monate arbeiten werde, jedoch kann ich zumindest froh sein, überhaupt etwas gefunden zu haben...

Ich habe sooo lange gesucht, so viele Bewerbungen geschrieben, Telefonate geführt, Termine vereinbart. Dann gehofft, gebangt, verglichen, kalkuliert, hin- und herüberlegt. Und letztendlich wurde es die erste Stelle, mit der ich im Kontakt war und bei der ich schon die Hoffnung aufgegeben hatte, dass sie sich noch melden würden. Auch wenn ich bzgl. meiner Tätigkeit dort skeptisch bin, werde ich mich auf die Herausforderung einlassen. Mir bleibt auch nichts anderes übrig. Auch möchte ich nicht mit einem negativem Gefühl einsteigen, sondern aufgeschlossen sein.

Ich bin oft wütend gewesen, weil es bei der Suche so erfolglos oder unglücklich  lief. Von der Uni fühlte ich mich im Stich gelassen und oft kam es mir vor, als wäre bei der Planung dieses Anerkennungsjahres alles und jeder gegen mich. Sogar das Schreiben meiner Bachelorarbeit geriet dadurch regelmäßig in den Hintergrund... Insgesamt hatte ich es mir einfach anders vorgestellt. Nun probiere ich, dankbar für die kleinen Erfolge und die sichere Stelle zu sein und den Rest des Sommers noch zu genießen.

Momentan bin ich meist guter Laune, da ich mal wieder in der Heimat war, nun zwar zurück bin, aber immer noch sehr erholt und ausgeruht bin. Dieses Gefühl versuche ich mir für die anstehende Tätigkeit ab Oktober zu bewahren.

Auch hatte ich in letzter Zeit wieder mehr Möglichkeiten, meine Freunde zu sehen, hatte mehr Zeit für Unternehmungen und habe auch ein Urlaubswochenende in Holland verbringen können. Im August folgt dann eine besondere Reise durch Irland und im September ein Familienurlaub in Dänemark. Zudem freue ich mich über den Sommer, bin sogar etwas braun geworden, habe Lust auf Sport und Draußensein. Dadurch, dass ich gestern mit einer Freundin unterwegs war, schreibe ich diesen Eintrag übrigens in schrecklich verkatertem Zustand... ':D

Momentan spüre ich jedoch auch ein ständiges, wenn auch leichtes Gefühl der Unruhe. Ich merke, dass etwas Neues kommt, und etwas Altes endet. Es fühlt sich so an, als wäre ich hin- und hergerissen zwischen der Freude über mein Studienende (auch wenn mir das Studieren immer Spaß gemacht hat) und der ungewissen Zukunft. Ich denke mal, dieses Gefühl wird sich in den nächsten Monaten noch verstärken, bis ich den Umzug in meine alte Heimat vollstreckt habe...

Bis dahin muss ich damit leben, dass mein bisheriges Leben hier fortschreitend aufgelöst wird.

Ich hoffe, euch geht es gut und danke für die Botschaften, die ihr mir zugesandt habt^^   Ich war mir erst unsicher, ob ich diesen Blog fortführen soll, habe dann aber doch die positive Resonanz und euer Interesse erkannt und werde nun hoffentlich mehr am Ball bleiben. In Zukunft könnte es hier also noch viele neue Themen geben.

Stay true.

4.8.17 13:24, kommentieren

Meine Bachelorarbeit und ich

Egal wie gut man glaubt vorbereitet zu sein, es gibt immer irgendetwas, das einen zurück wirft. Und egal wie viel Erfahrung man mit einer Sache hat, man kommt doch immer wieder ins Zweifeln.

So oder so ähnlich geht es mir mit meiner Bachelorarbeit und meinem Studienende. Und damit möchte ich mich für 2 Wochen Pause auf diesem Blog entschuldigen. Ich denke jedoch, dass viele es nachvollziehen und verzeihen können. Jeder hat ja so seine Projekte. Die Bachelorarbeit ist mein bisher größtes Projekt.

Allein die Aura, die das Wort 'Bachelorarbeit' umgibt, erzeugt so viel Erfurcht, Respekt und Druck, dass man kaum glauben will, dass man nun mitten drin steckt. Bzw. geht für mich dieses Projekt nun schon zu Ende. Nach 3 Monaten. Jetzt könnte ich vorwerfen, wieviel Stress, Drama etc., ich damit hatte. Das würde der Sache aber nicht ganz gerecht werden...

Dadurch, dass ich meinen Nebenjob aufegegeben habe, um mich vollkommen der BA zu widmen, habe ich meinen gesamten Tagesablauf seit Ende April nach der BA ausgerichtet. 3 Seminare hatte ich währenddessen noch, eines davon war mein Colloquium zur BA, was mir sehr geholfen hat. Weniger inhaltlich, als vielmehr im Austausch mit Anderen, die in der selben Situation sind. Aber auch aufgrund der Seminare mal rauszukommen und mich auf etwas anderes zu konzentrieren, hat mir generell gut getan. Auch habe ich regelmäßig Sport gemacht, um mich nicht nur kognitiv, sondern auch körperlich auszupowern, und mich auch weiterhin mit Freunden getroffen. Großen Dank muss ich hierbei meinem 'Schreibgefährten' K. aussprechen, mit dem ich jeden Dienstag über Zitierweisen debattiert und dadurch ein neues Maß an Professionalität erreicht habe, mit dem ich aber auch über Gaming und Youtube reden konnte :D Ich danke dir für deinen Rat und deine Geduld.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich nie an einem Punkt war, an dem ich dachte, dass ich die BA gegen die Wand gefahren hätte oder nicht mehr wusste, wie ich weitermachen soll. Ja, es war anstrengend und ja, irgendwann konnte ich das Thema nicht mehr hören, es hat mich teilweise sogar einfach gelangweilt. Aber ich bin dadurch mit diesem Projekt über mich hinausgewachsen und habe z.B. ein völlig neues professionelles Niveau erreicht. Und ich hatte einen Tagesablauf, der mir gut getan und mich durch die lange Zeit des Schreibens hindurchgetragen hat.

Ich lernte außerdem, mehr Vertrauen in meine Fähigkeiten zu haben. Z.B. Vertrauen darin, dass nach 45 Seiten Bachelorarbeit auch die erstgeschriebene Seite schon gut war, auch wenn ich mich nicht mehr daran erinnern kann ':D

Und die Erkenntnis, dass ich manchmal mehr Brainstorming (siehe meinen früheren Eintrag in  diesem Blog) machen und Dinge ausprobieren sollte, bevor ich mich endgültig festlege.

In 3 Tagen werde ich meine Bachelorrbeit abgeben. Mit welchem Gefühl ich dies tun werde, wird sich noch zeigen. Momentan geht es mir gut mit dem, was ich geschrieben und woran ich gearbeitet habe.

Sicher würde ich mich über eine gute Note freuen, doch die ist mir nicht so wichtig, wie das Bestehen allgemein sowie die Erfahrung, so eine Arbeit verfasst zu haben.

Schreibt mir übrigens gerne Kommentare oder eine Botschaft, wenn ihr Fragen habt, eure eigenen Erfahrungen teilen wollt oder Feedback geben möchtet!

Stay true.

15.7.17 19:35, kommentieren