vronithestudent

Von Plänen und Taten
 

Letztes Feedback

Meta





 

Meine Bachelorarbeit und ich

Egal wie gut man glaubt vorbereitet zu sein, es gibt immer irgendetwas, das einen zurück wirft. Und egal wie viel Erfahrung man mit einer Sache hat, man kommt doch immer wieder ins Zweifeln.

So oder so ähnlich geht es mir mit meiner Bachelorarbeit und meinem Studienende. Und damit möchte ich mich für 2 Wochen Pause auf diesem Blog entschuldigen. Ich denke jedoch, dass viele es nachvollziehen und verzeihen können. Jeder hat ja so seine Projekte. Die Bachelorarbeit ist mein bisher größtes Projekt.

Allein die Aura, die das Wort 'Bachelorarbeit' umgibt, erzeugt so viel Erfurcht, Respekt und Druck, dass man kaum glauben will, dass man nun mitten drin steckt. Bzw. geht für mich dieses Projekt nun schon zu Ende. Nach 3 Monaten. Jetzt könnte ich vorwerfen, wieviel Stress, Drama etc., ich damit hatte. Das würde der Sache aber nicht ganz gerecht werden...

Dadurch, dass ich meinen Nebenjob aufegegeben habe, um mich vollkommen der BA zu widmen, habe ich meinen gesamten Tagesablauf seit Ende April nach der BA ausgerichtet. 3 Seminare hatte ich währenddessen noch, eines davon war mein Colloquium zur BA, was mir sehr geholfen hat. Weniger inhaltlich, als vielmehr im Austausch mit Anderen, die in der selben Situation sind. Aber auch aufgrund der Seminare mal rauszukommen und mich auf etwas anderes zu konzentrieren, hat mir generell gut getan. Auch habe ich regelmäßig Sport gemacht, um mich nicht nur kognitiv, sondern auch körperlich auszupowern, und mich auch weiterhin mit Freunden getroffen. Großen Dank muss ich hierbei meinem 'Schreibgefährten' K. aussprechen, mit dem ich jeden Dienstag über Zitierweisen debattiert und dadurch ein neues Maß an Professionalität erreicht habe, mit dem ich aber auch über Gaming und Youtube reden konnte :D Ich danke dir für deinen Rat und deine Geduld.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich nie an einem Punkt war, an dem ich dachte, dass ich die BA gegen die Wand gefahren hätte oder nicht mehr wusste, wie ich weitermachen soll. Ja, es war anstrengend und ja, irgendwann konnte ich das Thema nicht mehr hören, es hat mich teilweise sogar einfach gelangweilt. Aber ich bin dadurch mit diesem Projekt über mich hinausgewachsen und habe z.B. ein völlig neues professionelles Niveau erreicht. Und ich hatte einen Tagesablauf, der mir gut getan und mich durch die lange Zeit des Schreibens hindurchgetragen hat.

Ich lernte außerdem, mehr Vertrauen in meine Fähigkeiten zu haben. Z.B. Vertrauen darin, dass nach 45 Seiten Bachelorarbeit auch die erstgeschriebene Seite schon gut war, auch wenn ich mich nicht mehr daran erinnern kann ':D

Und die Erkenntnis, dass ich manchmal mehr Brainstorming (siehe meinen früheren Eintrag in  diesem Blog) machen und Dinge ausprobieren sollte, bevor ich mich endgültig festlege.

In 3 Tagen werde ich meine Bachelorrbeit abgeben. Mit welchem Gefühl ich dies tun werde, wird sich noch zeigen. Momentan geht es mir gut mit dem, was ich geschrieben und woran ich gearbeitet habe.

Sicher würde ich mich über eine gute Note freuen, doch die ist mir nicht so wichtig, wie das Bestehen allgemein sowie die Erfahrung, so eine Arbeit verfasst zu haben.

Schreibt mir übrigens gerne Kommentare oder eine Botschaft, wenn ihr Fragen habt, eure eigenen Erfahrungen teilen wollt oder Feedback geben möchtet!

Stay true.

15.7.17 19:35

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen